Dies ist ein Reisevorschlag als Anregung – Route, Reisedauer, Hotels und Etappen passen wir individuell an Ihre Wünsche an.
Auf einen Blick
| Reisedauer | 8 Tage |
| Reiseart | Selbstfahrer-Mietwagenreise (SUV) |
| Route | Salta – Cachi – Cafayate – Salta – Salinas Grandes – Purmamarca – Salta |
| Highlights | Nationalpark Los Cardones · Acsibi-Höhlen · Quebrada de las Flechas · Weinregion Cafayate · Salinas Grandes · Siebenfarbiger Berg · Quebrada de Humahuaca |
| Streckenprofil | Kurvige Bergstraßen und Pässe bis über 4.000 m, mehrere Schotterabschnitte |
| Beste Reisezeit | Ganzjährig möglich; besonders angenehm in den trockenen Monaten April bis November |
| Preis | Kalkuliert auf Basis von Mittelklassehotels – gern erstellen wir Ihnen ein Angebot mit einer höheren Hotelkategorie |
Warum wir diese Reise empfehlen
Der Nordwesten Argentiniens ist landschaftlich eine der spektakulärsten Regionen des Landes – und mit dem Mietwagen besonders lohnend, weil die schönsten Momente oft unterwegs liegen: auf der Cuesta del Obispo, in der Quebrada de las Flechas oder auf der Passstraße hinab von den Salinas Grandes nach Purmamarca. Diese kompakte Route bündelt die Höhepunkte von Salta und Jujuy in acht Tagen.
Ein Erlebnis, das kaum ein Reisender dieser Region kennt, ist die geführte Wanderung zu den Acsibi-Höhlen: rote Sandsteinformationen, in die das Licht durch Öffnungen in der Decke fällt – ein Höhepunkt abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten. Dazu kommen Weingenuss in Cafayate, koloniale Dörfer wie Cachi und Molinos und die farbigen Berge der Quebrada de Humahuaca.
Passt diese Route nicht genau zu Ihnen? Entdecken Sie weitere Argentinien-Reisen oder lesen Sie unsere Argentinien-Reisetipps.
Reiseprogramm Mietwagenreise Nordwesten Argentiniens
Tag 1 Ankunft in Salta (-/-/-)
Nach der Ankunft in Salta empfängt Sie Ihr Fahrer und bringt Sie zu Ihrem Hotel.
Übernachtung im 3*-Hotel in Salta
Tag 2 Salta – Cachi (F/-/-)
Am Morgen übernehmen Sie Ihren SUV-Mietwagen und fahren südwärts nach Cachi. Es geht die steile Cuesta del Obispo hinauf (bis auf 3.850 m Höhe) und weiter durch den Nationalpark Los Cardones, in dem eine große Zahl der für die Gegend typischen Kandelaber-Kakteen geschützt wird. Die Felsformationen werden immer eindrucksvoller, in der Ferne liegen die Fünf- und Sechstausender der Anden. Cachi besticht durch seine landschaftliche Schönheit und bedeutende archäologische Ausgrabungsstätten wie La Paya oder Las Pailas. Der Blick wird beherrscht vom Massiv des Nevado de Cachi mit seinen acht Gipfeln und dem fruchtbaren Tal von Cachi Adentro. Besonders charmant wirkt das 1.800 Einwohner zählende Städtchen durch kopfsteingepflasterte Gassen, weiße Adobe-Häuser und die 1796 errichtete Iglesia San José mit ihrer Decke aus Kaktusholz. Sehenswert ist auch der Themenpark „Todo lo Nuestro" zu den Gebräuchen der ersten Siedler.
Wegstrecke: 157 km, davon 25 km Schotter, ca. 2,5 Stunden
Übernachtung im 3*-Hotel in Cachi
Tag 3 Cachi – Seclantás – Cafayate (F/M/-)
Heute starten Sie früh, denn es erwartet Sie etwas Besonderes: Von Cachi geht es über die legendäre Ruta 40 nach Seclantás, wo Sie Ihren lokalen Führer an der Finca Montenieva treffen. Gemeinsam wandern Sie durch eine spektakuläre Umgebung mit intensiv rot gefärbten Felsformationen zu den Acsibi-Höhlen. Die Höhlen entstanden vor Tausenden von Jahren im roten Sandstein und sind bekannt für ihre ungewöhnlichen Formationen und das besondere Licht, das durch Lücken in der Decke einfällt. Das umliegende Land war einst Teil des Inka-Trails und Heimat der Malcachiscos. Die Wanderung dauert rund vier Stunden; unterwegs genießen Sie ein Picknick mit Blick auf die umliegenden Berge.
Anschließend fahren Sie weiter nach Cafayate – durch die Quebrada de las Flechas, die „Schlucht der Pfeilspitzen" mit ihren mondartigen Felslandschaften, entlang des Calchaquí-Flusses und vorbei am historischen Dorf Molinos auf 2.020 m Höhe, einem der schönsten Städtchen des Tals. Am Abend erreichen Sie Cafayate, die bedeutendste Stadt der Calchaquí-Täler. Durch das Mikroklima mit rund 300 Sonnentagen im Jahr ist die Gegend bestens für den Weinanbau geeignet – probieren Sie den hier produzierten Weißwein Torrontés. Es ist ein langer Tag; Sie kommen gegen Sonnenuntergang (ca. 19:30 Uhr) in Cafayate an.
Wegstrecke: 25 km Schotter (ca. 1 Stunde) bis Seclantás, danach 137 km, ca. 3,5 Stunden (fast durchgehend Schotter)
Übernachtung im 3*-Hotel in Cafayate
Tag 4 Cafayate und Umgebung (F/-/-)
Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung – drei Vorschläge:
Ruinen von Quilmes: Das antike Dörfchen im Tal von Yokavil birgt die Ruinen der Diaguita-Zivilisation, die sowohl den Inkas als auch lange den Spaniern widerstand. Bei einem Spaziergang entdecken Sie Plätze, Häuser und Festungen; ein Museum zeigt Fundstücke aus jener Zeit. Nur 12 km entfernt liegt Amaicha del Valle mit dem Museum der Pachamama („Mutter Erde") und einer nachgebauten Inka-Zitadelle.
Wanderung am Río Colorado: Etwa 6 km von Cafayate beginnt eine rund vierstündige Wanderung (hin und zurück) zu einem großen Wasserfall. Der Weg führt mehrfach über den Fluss, durch üppig grüne Ufervegetation zwischen hohen Felsen – immer wieder mit neuen Ausblicken. Wer möchte, nimmt ein erfrischendes Bad im kalten Bergwasser. Wichtig: vormittags starten, gute Wanderschuhe, ausreichend Wasser, Sonnenschutz und lange Hose.
Weingut Piatelli: Besuch und Weinverkostung mit Rundgang über die Bodega – Sie probieren Weine der Linie Iconic, darunter Torrontés, Malbec Reserva und Cabernet Sauvignon Reserva (Anmeldung erforderlich, wir reservieren gern für Sie vor).
Übernachtung im 3*-Hotel in Cafayate
Tag 5 Cafayate – Salta (F/-/-)
Auf der Rückfahrt nach Salta durchqueren Sie das Tal des Río de las Conchas, das für seine fantastischen Farben und Formen bekannt ist. Hier bewundern Sie Naturformationen wie „den Mönch", „den Pilz", „das Amphitheater", „den Teufelsschlund" und „die Schlösser" in atemberaubenden Rottönen. Entlang der Strecke passieren Sie kleine Städte wie Cerrillos, La Merced, El Carril und Coronel Moldes, deren Umgebung landwirtschaftlich geprägt ist – besonders bedeutend ist der Tabakanbau.
Wegstrecke: 187 km, ca. 3 Stunden reine Fahrzeit
Übernachtung im 3*-Hotel in Salta
Tag 6 Salta – Salinas Grandes – Purmamarca (F/-/-)
Früh am Morgen fahren Sie über Campo Quijano in die Quebrada del Toro, den Gleisen des berühmten Wolkenzugs folgend, bis zum typischen Puna-Dorf San Antonio de los Cobres auf rund 4.000 m Höhe (166 km, davon 84 km Schotter). Weiter nördlich erreichen Sie die Salinas Grandes: ein beeindruckendes Salzmeer von 200 km² auf 3.800 m Höhe, das schon aus der Ferne leuchtet. Die Straße führt auf einem Damm mitten durch die scheinbar endlose weiße Fläche, gesäumt von rechteckigen Becken der Salzgewinnung. Anschließend geht es über die spektakuläre Cuesta de Lipán (Ruta 52) hinab – höchster Punkt ist die Passhöhe Altos del Morado auf 4.170 m. Ringsum leuchten die Berge in Grün, Violett, Braun, Rosa und Gelb, überall ragen Kandelaber-Kakteen in den Himmel. Am Nachmittag oder Abend erreichen Sie Purmamarca am Fuße des berühmten Siebenfarbigen Berges – am besten zu sehen vom Aussichtshügel El Porito. Sehenswert sind der Kunsthandwerksmarkt und die kleine Kirche Santa Rosa de Lima von 1779.
Wegstrecke: 419 km, ganzer Tag
Übernachtung im 3*-Hotel in Purmamarca
Tag 7 Purmamarca – Tilcara – Humahuaca – Purmamarca (F/-/-)
Heute haben Sie ausführlich Zeit für die kleinen indigenen Dörfer Nordargentiniens mit ihren gepflasterten Straßen, Lehmhäusern und hübschen Kirchen. Viele Menschen sprechen hier neben Spanisch auch Quechua. Nach einem Bummel über den Markt von Purmamarca fahren Sie durch die Quebrada de Humahuaca mit ihren vielfarbigen Felsformationen nach Tilcara. Größte Sehenswürdigkeit ist der Pucará, eine rekonstruierte Festung der Omaguaca, die einst den Handelsweg von Salta nach Alto Perú (heute Bolivien) überwachte; sehenswert sind auch das archäologische Museum und die vielen kleinen Galerien. Weiter nördlich, auf rund 3.000 m Höhe, liegt das Bergdorf Humahuaca mit Adobe-Häuschen, engen Gassen, Kunsthandwerk, kolonialer Kirche und dem Monument des Unabhängigkeitskrieges.
Tipp: Besuchen Sie unbedingt den Hornocal, den „Berg der 14 Farben". Von Humahuaca führt die Ruta 73 zum Mirador auf ca. 4.200 m (auf den letzten 500 m Schotterstraße wird Maut verlangt). Die zentrale Bergkette leuchtet in Schichten von 14 verschiedenen Farben – von allen Felsformationen der Reise sicher die beeindruckendste, besonders schön im Abendlicht. Vom Parkplatz können Sie ca. 300 m bergab zu einem noch besseren Aussichtspunkt laufen; der Rückweg bergauf ist in dieser Höhe allerdings anstrengend.
Wegstrecke: 70 km bis Humahuaca, ca. 1 Stunde (Hornocal zusätzlich)
Übernachtung im 3*-Hotel in Purmamarca
Tag 8 Purmamarca – Salta (F/-/-)
Rückfahrt nach Salta, wo Sie Ihren Mietwagen abgeben. Ende Ihrer Mietwagenreise durch den Nordwesten Argentiniens.
Wegstrecke: 179 km, ca. 2 Stunden
Im Reisepreis enthalten
- 7 Übernachtungen in Mittelklassehotels inklusive Frühstück
- Transfer Flughafen Salta – Hotel Salta (ohne Guide)
- geführte Tour zu den Acsibi-Höhlen zusammen mit anderen internationalen Gästen, mit englischsprachigem Guide, inklusive Picknick
- Eintrittsgelder bei geführten Touren
- SUV-Mietwagen ab/bis Salta inklusive Vollkaskoversicherung und deutscher Zusatzversicherung
- 1 € pro Person als Spende für eine Schulstiftung
Nicht enthalten
- Flüge
- nicht genannte Mahlzeiten
- Trinkgelder und persönliche Ausgaben
Häufige Fragen zu dieser Mietwagenreise
Für wen eignet sich diese Mietwagenreise?+
Die Reise passt zu Selbstfahrern, die spektakuläre Landschaften, kleine koloniale Dörfer und Wein mögen und in kompakter Zeit die Höhepunkte des argentinischen Nordwestens erleben möchten. Zwei Fahrtage sind länger, die übrigen Etappen bleiben entspannt.
Wie anspruchsvoll ist das Fahren?+
Die Route führt über kurvige Bergstraßen, mehrere Schotterabschnitte und Pässe bis über 4.000 m Höhe. Ein SUV-Mietwagen ist im Reisepreis enthalten. Fahrerfahrung auf unbefestigten Straßen ist von Vorteil; die Etappen sind so geplant, dass Sie im Hellen ankommen.
Ist die Tour zu den Acsibi-Höhlen im Reisepreis enthalten?+
Ja. Die geführte Wanderung zu den Acsibi-Höhlen findet zusammen mit anderen internationalen Gästen statt, mit englischsprachigem Guide und inklusive Picknick. Auch die Eintrittsgelder bei geführten Touren sind enthalten.
Kann ich eine andere Hotelkategorie wählen?+
Ja. Diese Reise ist mit Mittelklassehotels kalkuliert. Gern erstellen wir Ihnen ein Angebot mit einer anderen Hotelkategorie – sprechen Sie uns einfach an.
Kann ich die Route individuell anpassen?+
Ja. Dieser Verlauf ist ein Vorschlag. Reisedauer, Etappen, Hotelkategorie und Zusatzleistungen passen wir an Ihre Wünsche an – zum Beispiel mit Verlängerung in Buenos Aires oder bei den Iguazú-Wasserfällen.
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